Zeit und Ruhe gehören dazu

Gönnen sie sich bei Ihren Saunagängen die nötige Zeit und Ruhe. Unter Termindruck in die Sauna gehen, hektisch die „Ruhe geniessen“ und im Expresstempo entspannen, das passt nicht zusammen. Die Zeit und Ruhe vor und nach dem Aufenthalt in der Saunakabine gehören elementar zum genussreichen und gesunden Gesamterlebnis „Saunabaden“ dazu: Sich in aller Ruhe einstimmen, das Liegetuch und die übrigen Dinge bereitlegen, Handtuch, Bademantel, Pantoffeln ... und dann in die Sauna und abschalten und geniessen. Das ist Sauna, das ist Lebensqualität pur.

Feste Zeiten haben sich bewährt

Viele Saunagänger gehen gerne regelmässig an bestimmten Tag und zu bestimmten Zeiten in die Sauna. Gute und beliebte Zeiten sind beispielsweise der Morgen und späte Vormittag, wo die wohltuende Wirkung noch schön über den Tag nachwirken kann. Ebenso haben abendliche Saunagänge ihre besonderen Vorteile und Vorzüge, wenn im Anschluss keine Pflichttermine mehr anstehen und entsprechender Freiraum nach hinten einen entspannten Tagesausklang ermöglicht. Gerade hierin liegt ja auch einer der Vorteile der Heimsauna: Man muss sich weder aufraffen, irgendwohin zu gehen oder fahren bzw. sich im Anschluss an den Saunagang für den Heimweg wieder anziehen. Und noch ein Vorteil: Man kann sich die Zeiten daheim frei aussuchen und ist an keine fixen Besuchszeiten gebunden.

Wichtig, bevor es in die Sauna geht ...

Gesundheitliche Aspekte

Ein Saunagang unter Anspannung, Hektik und Zeitdruck ist nicht nur der halbe oder gar kein  Genuss, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen nicht zu empfehlen bzw. „suboptimal“. Eine gewisse, möglichst grosse Ruhe seelisch wie auch körperlich ist die richtige Grundlage, damit das Saunabad seine positiven Wirkungen auch entfalten kann. Nach einer aufregenden Situation oder direkt im Anschluss an eine sportliche Aktivität sollte man unbedingt noch warten und den Kreislauf zunächst zur Ruhe kommen lassen. Warum? Der Organismus sollte im Vollbesitz seiner Kräfte sein, wenn er dem intensiven Reiz der hohen Wärme in einer Saunakabine ausgesetzt wird. Dann kann er auch so reagieren, wie es normal und gesund ist. Eine Beruhigungspause von einer guten halben Stunde ist empfehlenswert.  

Auch nach einer grösseren Mahlzeit sind Saunagänge zu vermeiden. Der zu empfehlende Wartezeitraum liegt hier sogar noch höher und sollte mindestens eine Stunde betragen. Nicht jedoch spricht dagegen, eine Kleinigkeit zu essen, um den Blutzuckerspiegel oben zu halten bzw. anzuheben oder ein akutes Appetitgefühl zu stillen. Gegen etwas Obst, Süsses oder auch eine Schnitte Brot ist nichts einzuwenden. Denn Blutzuckermangel sollte beim Saunabaden in jedem Fall vermieden werden.

Ein weitere Empfehlung sind warme Fussbäder, sowohl vor dem ersten Saunagang wie auch danach vor weiteren Saunagängen. Bei einer Wassertemperatur von rund 40° C Einfach warmes Wasser (am besten um die 40° C) knöchelhoch in eine Wanne füllen und dann die Füsse darin baden. Sobald sich die ersten Schweisströpfchen auf der Stirn bemerkbar machen, sollte das Fussbad beendet werden.

Apropos Hygiene

Aus hygienischen Gründen unbedingt zu beachten ist die gründliche körperliche Reinigung vorab. Am besten einfach ganz normal (warm) mit Wasser und Seife duschen bzw. waschen. Diese Reinigungsdusche sollte noch keine Kältealtanwendung sein! Sie geschieht aus Respekt vor den anderen Saunabadenden und ermöglicht der Haut ein besseres, ungebremstes Schwitzen. Danach gründlich abtrocknen und, bevor es in die Saunakabine geht, das Liegetuch und Badeschuhe nicht vergessen.