Die Organe
Atmungsorgane. Durch keine andere Anwendung kann man heiße Luft besser in die Atemwege einbringen, als durch die Sauna. Das leichte Brennen am Nasenrand oder an den Lippen, welches zu Anfang des Saunagangs auftreten kann, hat in diesem Zusammenhang keinerlei krankhafte Bedeutung.
Aus dem Saunabad darf jedoch auf keinen Fall eine heiße Tortour für Schleimhäute und Atemwege werden.
Wir sind der Auffassung, dass es vor allen Dingen darauf ankommt, wie sanft das Klima in einer Sauna ist. Wenn Sie schon einmal in einer B+S FINNLAND SAUNA ein Saunabad genossen haben, werden Sie wissen, wie streichelsanft das Klima in der Echtfinnischen zu den Atemwegen ist.
Die gesundheitlichen Wirkungen der Sauna auf die Atemwege sind vielfältig. Zum einen verbessern sie die Durchblutung bis zum siebenfachen des Normalzustandes. Dadurch wird auch die Schleimabsonderung gesteigert. Dies ist vor allen Dingen für Menschen mit Bronchitis und chronisch festsitzendem Schleim von Bedeutung. Auch das Zwerchfell, unser Atemmuskel, profitiert von der allgemeinen Muskelentspannung des Körpers.
Verdauungsorgane
Nach mehreren Saunagängen steigt die Temperatur im Innern des Körpers allmählich an, während sich bei jedem Abkühlen die Blutmenge von der Peripherie in das Körperinnere verschiebt. Die Verdauungsorgane werden stärker durchblutet und die Regulierung der Darmtätigkeit wird sanft unterstütz. Bei Menschen, die häufig zu Krämpfen neigen, kann durch das Saunabad dauerhaft Linderung oder sogar Abhilfe geschaffen werden.
Die inneren Organe und das vegetative Nervensystem
Wie schon erwähnt, wirkt sich das Saunabaden auf das autonome, also das nicht über unseren Willen steuerbare Nervensystem aus. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom vegetativen Nervensystem. Die Wärme- und Kältereize wirken sich über die in der Haut eingelagerten Nervenenden auf das für alle Organe zuständige vegetative Nervensystem aus, welches die automatischen Abläufe in unseren Körper steuert. Dazu gehören Herztätigkeit oder auch die Darm- und Nierenarbeit. Gesteuert werden diese Vorgänge durch zwei Nerven, den Sympathikus (für die Erregungsphase) und den Vagus (für die Erholungsphase). Aufgrund dieser "Arbeitsteilung" hat man diese Nerven auch "Zügel" genannt, weil es den Vorgang, nämlich das Antreiben und das Mäßigen der Organtätigkeit, sehr gut veranschaulicht.
Sowohl die Anregung der Erregungs- als auch Vertiefung der Erholungsphase des vegetativen Nervensystems im Wechsel wirken sich positiv auf die allgemeine Tätigkeit der Organe aus.
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